Hier ist bald mehr zu lesen!

Wir sind dabei, Prof. Dr. Walter Behrmanns Schicksal zu dokumentieren.

Familie

Walter Emmerich Behrmann wurde im Mai 1882 als Sohn des späteren Regierungs- und Baurats Adolf Behrmann (1838-1936), tätig bei den Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahnen, und der Marie Behrmann, geb. Russ, in Oldenburg (Oldb.) geboren. Behrmanns Vater war erst als Bahn-Inspector tätig (nachgewiesen durch das Hof- und Staatshandbuch des Großherzogtums Oldenburg 1874). Die Schwestern Emma und Ella wohnten im Jahr 1900 im Haus der Familie in der Auguststraße 62. Walter Behrmann besuchte das Gymnasium in Oldenburg und erwarb dort das Abitur im Jahr 1901. Danach studierte er in Göttingen, Berlin, München und erneut Göttingen Geografie, Mathematik und Physik. Er wurde im Mai 1905 in Göttingen zum Dr. phil. promoviert und legte das Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen im Juni 1906 ab. In den Jahren 1911 bis 1913 unternahm Behrmann Forschungsreisen nach Neuguinea und China und habilitierte sich im März 1914 an der Universität Berlin. Als Leutnant der Reserve begann er seinen Kriegsdienst im August 1914 und war zuletzt in der deutschen Militärverwaltung Rumänien tätig. Er wurde im Februar 1919 im Range eines Oberleutnants aus der Reichswehr entlassen.

Behrmann heiratete im September 1917 Marie Mathilde Seifert. Beide waren evangelisch. Die Ehe war kinderlos.

Quellen und Literatur

Universitätsarchiv Frankfurt, UAF Abt. 14, Nr. 2657 und 2666

Archiv für Geographie des Leibnitz-Instituts für Länderkunde Leipzig, Findbuch Walter Behrmann (1882-1955)

Max Moritz Wirth: Die "Studentische Abteilung" der Sektion. In: Nachrichten-Blatt der Sektion Frankfurt am Main, 4. Jahrgang, Nr. 10 vom Oktober 1930, S. 105.