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Projekt "Denk Mal Am Ort" am 6. und 7. April auf den Spuren der verfolgten Familie Bauer - mit Enkel Jon Bauer

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Insgesamt gibt es am Samstag und Sonntag, 6. und 7. April, zehn Veranstaltungen von "Denk Mal Am Ort" in Frankfurt, die anschaulich machen, wieviele Orte der Stadt mit der Verfolgung von Menschen durch das NS-Regime verknüpft sind. Es lohnt sich, ins Programm zu schauen! Zu einigen Veranstaltungen sind Anmeldungen erforderlich.

Neben der Erinnerung an unsere früheren Sektionsmitglieder Martha und Hugo Bauer im Georg-Speyer-Haus gibt es mehrere Filme: Einer davon bringt das Schicksal von Ernst Ludwig Oswalt näher, der Leiter der Jugendarbeit in der Evangelischen Petersgemeinde gewesen war. Er wurde von den Nazis deportiert und ermordet. Seine Nichte wird in Frankfurt dabei sein. Ein anderer Film im Gallustheater hat das KZ-Außenlager Katzbach zum Thema, das in der NS-Zeit in den dortigen Adlerwerken war.

Es gibt ferner eine Führung über die Zeil, die über Arisierungen informiert,und durch die Straße "An der Staufenmauer", wo bis zur Reichspogromnacht die Hauptsynagoge der Jüdischen Gemeinde stand. In der Hammanstraße, der Kantstraße sowie in Bornheim werden Wohnhäuser von NS-Opfern aufgesucht und über die Verfolgung der Bewohner*innen informiert.

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